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Beitragsrechner zur Risikolebensversicherung man sollte sich gut informieren

Kaufpreise steigen schneller als Mieten

Immobilien-Kompass: Die Kaufpreise für Wohnungen in Metropolen steigen rasant – und viel schneller als die Mietpreise
Die Preise für Bestandswohnungen in beliebten Wohnlagen der Metropolen haben sich im vergangenen Jahr fast überall zweistellig erhöht. Dies zeigt der heute zum elften Mal in Folge vom Capital in der Mai-Ausgabe veröffentlichte exklusive „Capital-Immobilien-Kompass“ für den Kauf- und Mietmarkt von Wohnimmobilien in Deutschland. So verteuerten sich 2016 Bestandswohnungen in Frankfurt gegenüber dem Vorjahr um 15,9 Prozent, in Stuttgart um 18,7 und in Leipzig sogar um 33,7 Prozent. Die Mietpreise haben sich allerdings vielerorts von dieser Entwicklung abgekoppelt und sind deutlich langsamer gestiegen.
Capital-Cover 05/2017 FrankfurtDie aktuelle Capital

Die niedrigen Zinsen ermöglichen Selbstnutzern und Investoren zwar weiterhin eine langfristig günstige Finanzierung. Für Investoren wird es durch diese Entwicklung aber immer schwieriger, bei Vermietung eine angemessene Rendite zu erzielen. „Eine genaue Einschätzung des Kaufobjekts ist in der aktuellen Lage extrem wichtig. Vor allem in den begehrten Vierteln der Metropolen scheint der Markt ausgereizt“, erklärt Dr. Peter Hettenbach, Chef des unabhängigen iib Dr. Hettenbach Instituts, das für Capital exklusiv die Daten ermittelt und aufbereitet.

Der „Capital Immobilien-Kompass“ liefert in der Mai-Ausgabe auf über 60 Seiten eine einzigartige Übersicht über die Preise und Wertentwicklung der Wohnimmobilienmärkte der zehn großen deutschen Städte Berlin, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, München, Nürnberg und Stuttgart. Neben umfangreichen Informationen zum gesamten Wohnimmobilienmarkt gibt es für jede Stadt Porträts und detaillierte Zahlen zu einzelnen Stadtteilen. Außerdem finden Leser im Heft Wohnlagenkarten mit einer Standort-Einordnung in fünf Wohnlagen-Kategorien von Gelb für „einfach“ bis Dunkelrot für „top“.

Zusätzlich erhob das iib Dr. Hettenbach Institut für Capital für insgesamt 40 Städte neben den aktuellen Preisen für Kauf oder Miete auch die aktuelle Angebotssituation, die Entwicklung der Kauf- und Mietpreise über die vergangenen fünf Jahre für Alt- und Neubau sowie die Brutto-Mietrendite.
Der neue Capital-Immobilien-Kompass: Hier finden Sie detaillierte Informationen zu rund 11.000 Orten in ganz Deutschland, die laufend aktualisert werden.

Aktuelle Immobilienpreise und detaillierte Karten für alle Wohnviertel Deutschlands finden Sie im Capital Immobilien-Kompass:

immobilien-kompass.capital.de

von Capital-Redaktion  20. April 2017

Krisenfestigkeit: Lebensversicherungen – sicher oder nicht?

Die Lebensversicherer müssen neuerdings ihre Krisenfestigkeit beweisen. Eine Studie benennt solvente Anbieter und solche, die nachsitzen müssen.

So nervös wie am 22. Mai waren die Vorstände der Lebensversicherer selten. Wie würden ihre Finanzberichte aufgenommen? Was macht die Konkurrenz? Steht das eigene Haus gut da? Tagelang feilten ihre Kommunikatoren an Sprachregelungen – für Analysten, Vertriebe und die Kunden. Man wollte für alles, wirklich alles gerüstet sein.

An diesem Montag im Mai stand an, was Beobachter einen „Kulturbruch“ nennen. Zum ersten Mal mussten die sonst so verschwiegenen Versicherer ihre finanzielle Lage offenlegen – und ihre Robustheit beweisen. Vor allem nämlich ging es um die Frage, ob die Gesellschaften genug Kapital besitzen, um eine Krise zu überstehen. Für viele der Anbieter, die seit Jahren unter geringen Erträgen und ihren hohen Garantieversprechen ächzen, war das ein Angsttermin. Tatsächlich aber passierte: nichts.

Gut zwei Wochen später bescheinigte die Versicherungsaufsicht Bafin nach einer ersten Durchsicht der Zahlen allen 84 Gesellschaften, dass sie zum Stichtag am 31.12.2016 ausreichend Finanzmittel vorhielten – genug, um einem Extremschock an den Märkten zu trotzen, der statistisch gesehen nur alle 200 Jahre vorkommt. Chefaufseher Frank Grund attestierte sogar, die deutschen Anbieter schlügen sich international „recht beachtlich“.

Enorme Unterschiede

Also alles bestens? Nein, sagen der Analyst Carsten Zielke und der Verbraucherschützer Axel Kleinlein, Chef des Bunds der Versicherten (BdV). Beide haben die Solvenzberichte aller Unternehmen studiert und deren Solidität aus Sicht der Kunden bewertet. Sie haben dabei festgestellt, dass zwar alle Anbieter die offiziellen Anforderungen erfüllen, aber dennoch enorme Unterschiede erkennbar sind.

Die aufwendige Interpretation der Zahlenwerke erklärt auch das zunächst ausbleibende Echo – zumal sich teils 100 Seiten lange Risikoberichte, freundlich formuliert, nicht eben wie ein Roman lesen.

Die Unternehmen werden dennoch ab sofort jährlich nach den neuen Regeln vermessen. Der unabhängige Versicherungsanalyst Carsten Zielke ist bei der Lektüre denn auch auf einige Merkwürdigkeiten gestoßen: Er kritisiert beispielsweise, dass einige Versicherer sich im Ringtausch gegenseitig Geld liehen, um ihre Eigenmittel aufzuhübschen. Schlimm sei es vor allem um die Transparenz bestellt: Nur etwa jeder zweite der 84 Lebensversicherer gibt laut Zielke bisher genügend Details preis, damit sich Leser ein wirkliches Bild von der Risikolage des Unternehmens machen können: „Man merkt dem Bericht an, ob einer etwas mitteilen will – oder er es nur macht, weil er muss.“

Dabei waren die Solvenzberichte eigens dafür gedacht, um die Öffentlichkeit zu unterrichten. „Die Versicherer nehmen ihre Transparenzpflichten nicht ernst genug“, findet BdV-Chef Kleinlein. Nur 17 Unternehmen hätten umfassend, verständlich und nachvollziehbar berichtet, sagt er. Dass es geht, zeigten Alte Leipziger, Öffentliche Berlin Brandenburg, WGV und Universa. Am schlechtesten schnitt die Debeka ab.

Die Bafin hingegen beurteilt den ersten Wurf an Berichten merklich milder: Man habe „nicht erwartet, dass diese perfekt sind“. Allerdings gebe es auch Mängel, die abgestellt werden müssten.

Zu dünn ist ungesund, zu dick aber auch

Natürlich ist das neue Risikoregime für die Branche eine enorme Umstellung. Im Kern geht es um die Frage, ob ein Versicherer genügend eigenes Kapital vorhält, um extremen Krisen standhalten zu können. Um das zu messen, wird eine offizielle Solvenzquote gebildet, die das Verhältnis von Eigenmitteln zum geforderten Kapital ausdrückt. Ein Quote von 100 bedeutet, dass ein Versicherer starken Schocks standhält – mit einer Überlebenswahrscheinlichkeit von exakt 99,5 Prozent. Wer diese Hürde nimmt, hat bestanden.

Die Ergebnisse zur Solvenz interessieren neben Aufsicht und Eigentümern naturgemäß auch Versicherungskunden. Sie sind darauf angewiesen, dass die langfristigen Leistungsversprechen in der Zukunft auch eingelöst werden. Dummerweise gibt es aber nicht nur den einen offiziellen Solvenzwert, sondern viele. Die Vielfalt basiert auf unterschiedlichen Berechnungsmethoden, die übergangsweise noch bis zum Jahr 2031 erlaubt sind. Daher wirft jeder Versicherer andere Werte auf den Markt.

Erfreulicherweise standen jedoch beim offiziellen Wert, also inklusive aller erlaubten Übergangshilfen, alle Gesellschaften Ende 2016 stabil mit einer Quote von 100 und mehr da. Also alles im Lot.

Aus Kundensicht ist das allerdings nur die halbe Wahrheit. Die neuen Solvenzzahlen zeigen, wie flüssig ein Versicherer ist, sie funktionieren aber nicht nach dem Prinzip „Je mehr, desto besser“. Weil aus Kundensicht zu wenig Eigenkapital ebenso schädlich ist wie zu viel davon, ähnelt die Bewertung des BdV dem Body-Mass-Index: zu dünn ist ungesund, zu dick aber auch. Sehr hohe Solvenzwerte über 500 wie bei der AachenMünchener nämlich weisen darauf hin, dass die Gesellschaften sehr viel Kapital horten – Geld, das nicht bei den Kunden landet. Aus diesem Grund werten Verbraucherschützer hohe Quoten konsequent ab. „Rote Felder signalisieren: Bei diesen Unternehmen sehen wir Handlungsbedarf“, sagt BdV-Chef Kleinlein.

Quelle: capital.de Krisenfestigkeit: Lebensversicherungen – sicher oder nicht?
von Britta Langenberg

Immobilienpreise steigen schneller

Wohnraum wird immer teurer, trotzdem ist der Erwerb erschwinglicher als früher. Außerdem: Lufthansa, BASF und Microsoft Immobilien: Es geht immer noch teur


Der Preisanstieg für Wohnimmobilien in Deutschland hat sich beschleunigt. Im Durchschnitt seien die Preise für bestehende Eigentumswohnungen um gut sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen, berichtete der Immobilienverband IVD. Im Vorjahr habe die Preissteigerung nur bei knapp fünf Prozent gelegen. Die Zahlen beziehen sich auf Wohnungen mit mittlerem Wohnwert, aber auch die Preise für Einfamilienhäuser, Neubauten und Wohnungen mit gutem Wohnwert zogen weiter an.

Vor allem in den Großstädten müssen Käufer für eine Wohnung immer tiefer in die Tasche greifen. In Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern verteuerten sich Bestandswohnungen mit mittlerem Wohnwert um 9,4 Prozent (Vorjahr: 7,5 Prozent) und Einfamilienhäuser um etwa sechs Prozent (Vorjahr: 4,8 Prozent). Noch krasser fiel der Preissprung für Wohnungen des gehobenen Standards aus: Hier betrug der Anstieg zwölf Prozent.

Den größten Preisanstieg verzeichnete 2016 Frankfurt: Dort haben laut IVD die Preise um knapp 19 Prozent auf durchschnittlich 2200 Euro pro Quadratmeter zugelegt. Auch in Köln, Stuttgart, Bremen und Essen gab es zweistellige Zuwachsraten. Die höchsten Durchschnittspreise mit 4200 Euro pro Quadratmeter finden sich in München. Auch in der ohnehin schon sehr teuren bayrischen Landeshauptstadt ziehen die Preise nochmals um 7,7 Prozent an.

Quelle: Immobilienpreise steigen schneller – Capital.de

Wie man für sich selbst und die Familie vorsorgt

Besser versichert für weniger Geld: Welche Verträge brauche ich wirklich? Welche Leistungen sollte die jeweilige Versicherung bieten? Und was kann ich mir sparen? Mithilfe dieses Ratgebers erstellen Sie sich einen Versicherungsschutz, der auf Ihre individuelle Lebenssituation zugeschnitten ist. Azubis, Studenten, Berufsanfänger, Selbstständige, Paare, Familien, Rentner und Pensionäre – für alle gibt es klare Empfehlungen, die durch Untersuchungen von Finanztest gestützt sind. Die Spitzenreiter aus den aktuellsten Untersuchungen werden auch genannt.